Mittwoch, 18. April 2012

bike2school

Bike2school – rund ums Jahr
Mit dem Velo zur Schule – die Aktion von Pro Velo Schweiz geht noch weiter als das: Veloausflüge und Geschicklichkeitsparcours bringen zusätzlichen Schwung in den Schulalltag. Im Rahmen der jährlichen Aktion sammeln SchülerInnen ab der 4. Klasse Punkte und Kilometer im Wettbewerb um tolle Preise, neu zweimal pro Schuljahr!
Weitere Informationen: www.bike2school.chBike2school

Aus der Berner Zeitung:
Das-Ende-der-Velovignette-kann-teuer-werden
Das Ende der Velovignette kann teuer werden
Nicht allen Velofahrern ist bewusst, welche Auswirkungen die Abschaffung der Velovignette hat. Dies zeigt eine Videoumfrage. Ein Versicherungsexperte nimmt Stellung.
Velofahrer in Zürich: «Ich habe noch keine Haftpflichtversicherung.» 
Seit diesem Jahr gibt es keine Velovignetten mehr. Wer als Velofahrer einen Unfall verursacht, muss deshalb eine Privathaftpflichtversicherung besitzen. Wer keine hat, trägt die Kosten selbst. Und das kann teuer werden. Zwar beträgt gemäss Axa Winterthur die durchschnittliche Schadensumme nur 2000 Franken. Kommen jedoch Menschen zu Schaden, beträgt sie in vielen Fällen mehr als 500'000 Franken.
Fachleute schätzen, dass ungefähr zehn Prozent der Schweizer keine Privathaftpflichtversicherung besitzen. Otto Stuber, Leiter Privathaftpflicht bei der Zürich-Versicherung, rät auf jeden Fall, bei der Versicherung abzuklären, ob tatsächlich ein Versicherungsschutz bei Velounfällen besteht und ob die ganze Familie versichert ist.

Prämienanstieg ist möglich
Welche Auswirkungen hat die Abschaffung der Velovignette auf die Prämien? «Wir gehen im Moment davon aus, dass keine Prämienanpassungen stattfinden», meint Stuber. «Je nach Schadenverlauf kann es jedoch sein, dass der eine oder andere Versicherer die Prämien anhebt.» Eine gute Nachricht für Velofahrer, die noch keine Privathaftpflichtversicherung haben: Der Versicherungsschutz der Velovignette 2011 besteht noch bis Ende Mai 2012.
Die Velonummern und später die Velovignette waren eine schweizerische Eigenheit. Die Velonummer wurde ungefähr um die Jahrhundertwende eingeführt. Bis in die 1960er-Jahre gestalteten die Kantone ihre eigenen Nummern, dann wurden sie vereinheitlicht. Ab 1988 wurden die Nummern aus Kostengründen nur noch als selbstklebende Vignetten verkauft.