Montag, 27. Juni 2016

Sexting

Wenn du dich durch Soziale Netzwerke, Chats und Fotoforen klickst, stösst du auf unzählige Fotos von Menschen, die sich in Pose setzen. Manche dieser Bilder findest du vielleicht super cool, andere total doof. Viele vergessen, dass Bilder, die einmal im Netz sind, sich oft nicht mehr entfernen lassen. Auch wenn du das Bild gelöscht hast, ist es vielleicht schon x-fach kopiert und du hast keine Kontrolle darüber, wo es auftaucht. Darum ist es notwendig, dass du dir überlegst, wie du dich darstellst und wo du das tust. Das gilt besonders, wenn du Bilder von dir machst, die sexueller Natur sind. Botschaften via Mail, SMS, MMS, WhatsApp Foren, Soziale Netzwerke, Skype können ganz einfach aufgezeichnet und veröffentlicht werden. Wäge sorgfältig ab, auf welche Weise du dich präsentierst.

Mehr zum Thema für SchülerInnen und Erziehungsverantwortliche, für
Opfer, TäterInnen, MitwisserInnen und "beste Freunde" im Download unter
Medienprofis_Merkblatt_Sexting_Kinder_und_Jugendliche_DT.pdf

Das Wichtigste in Kürze
• Unter Sexting versteht man Austausch selbst produzierter intimer Fotos von sich oder anderen via Internet oder Mobiltelefon. An sich bedeutet eine Selbstdarstellung kein problematisches Verhalten, doch das Versenden von Bildern via Medien birgt hohe Risiken. Erstelle nur Bilder, zu denen du auch stehen könntest, wenn sie öffentlich werden.
• Sexting-Inhalte missbräuchlich zu verbreiten oder als Druckmittel zu verwenden, ist rechtswidrig und möglicherweise strafbar.
• Lösche missbräuchlich erhaltene Bilder und beteilige dich nicht an der Weiterverbreitung. Teile der Person, welche die Fotos verschickt, mit, dass dies rechtswidrig ist. Denke daran, dass auch der Besitz solcher Bilder strafbar ist.
• Wenn du die abgebildete Person kennst, halte zu ihr und lass sie nicht hängen. Selbstdarstellung ist ok, der Missbrauch solcher Inhalte jedoch nicht.

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